Große Hokkaido-Rundreise

15 Tage

Nationalparks Hokkaidos, "Indian Summer" im September, traumhafte Landschaft und leichte Wanderungen, Lebensraum der Seeadler und Kraniche, seltene Moorlandschaften, Vulkanseen und heiße Quellen, Ainu Kultur, Okhotskische Meer und Pazifik, Kleinstadttreiben und Metropole

Reiseroute

Sapporo – Otaru – Sounkyo mit Kurodake Berg – Ginsendai – Abashiri – Shari – Bootsfahrt im Okhotskischem Meer – Mashuko See – Akanko See – Onneto Nature Walk – Kushiro Shitsugen Nationalpark – Kushhiro – Tokachi Millenium Forrest – Sapporo – Shiraoi Ainu Dorf – Toya See – Hakodate – Tokyo

Highlights

  • Sapporo
  • Größte National Park Japans, Daisetsu-zan mit leichter Bergwanderung auf dem Kurodake (1.964m)
  • Blick vom Ginsendai auf die Berglandschaft
  • Abashiri: Gefängnis und Geschichte
  • Shari: 3,5 stündige Bootsfahrt im Okhotskischem Meer an der Shiretoko-Halbinsel entlang
  • Die Vulkanseen Hokkaidos mit leichter Wanderung
  • Die Kushiro Moorlandschaft
  • Kultur der Ainu Ureinwohner Hokkaidos
  • Ausgangspunkt für Hokkaidos Erschliessung: Hakodate
  • Tokyo
  • Fakultativ: Nikko

Reiseverlauf

Hokkaido ist die zweitgrößte Insel Japans (so groß wie alle Beneluxländer zusammen, aber nur 5,7 Mio. Einwohner) mit dem größten Nationalpark Japans, dem Daisetsu-zan (Natur Weltkulturerbe, wie auch die Shiretoko Halbinsel). Berge im Zentralgebirge, für japanische Verhältnisse weite Ebenen, Vulkanseen, eine ursprüngliche Flora und Fauna, der "Indian Summer", eine sehr dünne Besiedlung, heiße Quellen, traditionelle Ainu-Kultur und Ursprünge der japanischen Besiedlung ab dem Ende des 18. Jahrhunderts...

Eine faszinierende, abwechslungsreiche Insel zwischen dem winterlichen Treibeis dem Okhotskischen Meer, dem Pazifik und der japanischen See. Berühmt ist die Insel nicht nur für die Berg- und Küstenlandschaften, sondern auch für den Riesenseeadler und die Kraniche, die auf der Shiretoko-Halbinsel leben bzw. im größten japanischen Moor, dem Kushiro Nationalpark, im Winter ihre Balztänze aufführen.

Das Zentrum und der Osten Hokkaidos ist ein sehr schwer zu bereisendes Gebiet, in dem es zwar vereinzelte Bahnlinien gibt, die aber leider nicht zu den schönsten Punkten führen – weshalb wir fünf Tage mit einem Bus dort unterwegs sein werden (Tag 4 – 8). Westlichen Touristen werden wir vermutlich kaum begegnen! Anders sieht es mit der Südküste Hokkaidos aus: von dort (besonders Hakodate) ging die japanische Besiedlung der Insel aus, bei der ein großer Teil der Urbevölkerung umkam. Heute bemüht man endlich sich die Kultur der Ainu zu bewahren, die wir auch kennenlernen werden.

Da unsere Reise zwangsläufig über Tokyo führen wird werden wir uns zum Schluß der Reise dieses natürlich nicht entgehen lassen! Ein fakultativer Ausflug nach Nikko ist möglich.


1. Tag 28.09.Tag Abflug Deutschland

2. Tag 29.09. Ankunft Narita Airport, Weiterflug nach Sapporo, mit dem Bus in die Stadt, Spaziergang
Übernachtung: n.n.

3. Tag F 30.09. Tagesausflug nach Otaru, mit dem Zug 40 Minuten. In diesem ehemalig wichtigen Fischereihafen, in dem auch die Kohle Hokkaidos verladen wurde, unternehmen wir eine Bootsfahrt zum ehemaligen Haus eines "Hering-Millionärs" (mit Besichtigung); spazieren durch das Kanalgebiet mit alten Lagerhäusern, nette Shopping Möglichkeiten - und sehr sehr gutes Sushi!
Übernachtung: wie Tag 2

4. Tag F, A 01.10. Heute geht es mit dem Bus nach Sounkyo los (3,5 Std.): ein Thermalort mit heißen Quellen und vor allem einer Seilbahn bis zur 7. Station des Kurodake Berges (1.564m). Von dort kann man auf den Gipfel des Kurodake steigen (rund 500 Höhenunterschied, Auf- und Abstieg rund 2 – 3 Stunden), mit Blick auf den gesamten Daisetsu-zan Nationalpark! Abends Buffet und in heißen Quellen baden!
Übernachtung: n.n.

5. Tag F, A 02.10. Wir fahren zum Aussichtspunkt Ginsendai (1.500m) mit Blick auf Nationalpark durch Hokkaidos Berglandschaft. Ca. 2-stündiger Spaziergang. Weiter geht es nach Abashiri (3,5 Std.)wo wir das ehemalige Gefängnis besuchen in dem Japaner wie Ainu als Strafgefangene an der Entwicklung Hokkaidos mitarbeiten mußten . Noch einmal eine Stunde Weiterfahrt entlang der Küste des Okhotskischen Meeres nach Shari, einem kleinen Fischerstädtchen, wo wir übernachten werden.
Übernachtung: n.n.

6. Tag F, A 03.10. Knapp vierstündige Bootstour entlang der Küste der Shiretoko-Nationalparks, bei der wir hoffentlich auch einen Riesenseeadler zu sehen bekommen. Mit Blick auf den Rausu-Berg (1.600m) sind wir in dem Meeresteil unterwegs, in dem im Winter das Treibeis kommt.
Sollte der Wellengang die Schifffahrt unmöglich machen besuchen wir den Goko (Fünf Seen) Naturpark der herrliche Aussichten auf die umgebende Landschaft gewährt.
Weiterfahrt zum Aussichtspunkt am Mashu See – dem "Teufels-See", wie ihn die Ainu nannten. Er ist einer der klarsten Vulkan-Seen der Welt: man kann bis 30, 40m Wassertiefe sehen! Berühmt ist er auch für die Kugelalgen Marimo. Im Sommer häufig neblig-mysteriöse Atmosphäre.
Noch mal ein Stück mit dem Bus zum Akanko-See, an dem es nur einen bewohnten Ort gibt, das Akan-See Onsen, wo wir übernachten.
Übernachtung: n.n.

7. Tag F, A 04.10. Nach kurzer Busfahrt ca. einstündiger Spaziergang auf dem Onneto Nature Walk. Weiterfahrt in das größte Moorgebiet Japans, den Kushiru Shitsugen Naturpark. Im Akan Kokusai Tsuru Center kann man alles über Kraniche erfahren, und vom Kushiro Marsh Observatory Deck hat man einen wunderbaren Ausblick über diese großartige Urlandschaft.
Übernachtung: n.n.

8. Tag F 05.10. Wir besuchen den Kushiro Morning Market – der drittgrößte Fischmarkt in Hokkaido, zu dem es in einem Kommentar heißt: "Frisch, billig, gut". Mit netten Souvenirläden...Frühstück dort. Weiter geht es mit dem Zug nach Sapporo (insg. sechseinhalb Stunden), quer von Ost nach West durch die Insel, über Pässe und Brücken... Der späte Nachmittag/Abend steht für eigene Entdeckungen zur Verfügung.
Übernachtung: wie Tag 2 + 3

9. Tag F 06.10. Kunsttag! Mit einem gecharterten Bus fahren wir zuerst nach Bibai um uns den Arte Piazza Bibai anzusehen. Mehr als 40 Skulpturen des bekannten Bildhauers Kan Yasuda befinden sich dort malerisch verteilt im Garten.
Von dort geht es weiter zum Sapporo Art Park mit seinem schönem Skulpturen Park, im Grünen gelegen. Dort werden wir auch zu Mittag essen.
Zum Schluß besuchen wir ein relativ unbekanntes Werk des Architekten Ando Tadao: den Hügel des Buddha, der halb mit seinem Kopf aus einer geöffneten Halle schaut. Man spaziert an einem Wassergarten entlang und durch einen längeren Tunnel bis man dann den Blick von unten auf den Kopf und den freien Himmel darüber hat.
Übernachtung: wie Tag 2 + 3

10. Tag F, A 07.10. Unser großes Gepäck wird nach Hakodate vorausgeschickt, wir sind nur mit Tagesgepäck unterwegs! Um kurz nach Neun fahren wir mit dem Zug bis Shiraoi wo wir das Ainu Museums Dorf besuchen: wie und von was haben die Ainus gelebt, Schamanismus, geometrisches Kleidungsdesign... Kurz vor eins geht es mit dem Zug weiter zum Toya-See, wo 2008 der G8 Gipfel stattfand. Ein Spaziergang am See entlang, eine geruhsame Bootstour, gutes Essen, baden, und eventuell ein Feuerwerk... Ganz entspannt!
Übernachtung:n.n.

11. Tag F 08.10. Gegen 11 Uhr sind wir in Hakodate, der Stadt, in der sich auf Grund des geschützten Hafens die ersten Japaner niederließen – und die ersten "Langnasen" auftauchten und lebhaften Handel trieben! Der christliche Friedhof, die ehemaligen Lagerhäuser am alten Hafen wie die alten europäischen Residenzen... und natürlich der berühmte Abendblick vom Berg Hakodate auf die Stadt und über die Meerenge von Tsuruga sind die Besichtigungsziele.
Übernachtung: n.n.

12. Tag F 09.10. Vormittags Flug von Hakodate nach Tokyo, Fahrt vom Haneda Flughafen zum Hotel. Anschließend Besuch der ehemaligen Befestigungsanlage Odaiba in der Bucht von Tokyo mit tollem Blick auf Tokyo. Die computergesteuerte Bahnlinie bringt uns über die Rainbow-Bridge dorthin. Je nach Zeit Besuch des Hammarikyu-Gartens und Spaziergang zur Ginza.
Übernachtung: n.n.

13. Tag F 10.10 Wir fahren in das "trendige" Shibuya und laufen von dort aus über die Omote-Sando an modernster Architektur vorbei zum Meiji-Schrein, Japans wohl berühmtesten Schrein für den Meiji-Kaiser. Weiter geht es nach West-Shinjuku auf die Aussichtslattform des Tokyoter Rathauses in 204m Höhe. Ein Spaziergang durch Ost-Shinjuku und das sogenannte Kabuki-cho (Theaterviertel) mit seinen leuchtenden Reklameschildern, Unmengen von trendigen Geschäften und Kneipen runden den Tag ab.
Übernachtung: n.n.

14. Tag F 11.10. Tag zur freien Verfügung! Shoppen in Japans größtem Kaufhaus, Gärten besichtigen, zum Fischmarkt gehen... Wir geben Ihnen gerne Tipps! Oder Sie fahren mit uns fakultativ zum Weltkulturerbe des Toshogu-Schreins nach Nikko (120 Euro).

15. Tag F 12.10. Sayonara Japan! Fahrt zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

Termine & Preise

Termine

Da die Anzahl der individuellen Flugwünsche immer mehr steigt (und somit Gruppenbuchungen unmöglich werden) sowie die Preise für Flugangebote sich permanent bei jedem Aufruf im Internet erneut ändern werde ich keine Langstreckenflüge mehr anbieten/buchen. Der Langstreckenflug für diese Reise liegt in etwa zwischen 900 Euro und 1.600 Euro (Stand 2025 Sommer).

von bis Teilnehmer Preis ohne Flug EZ-Zuschlag Letzter Anmeldetermin Anfrage Buchung
28.09.2026 12.10.2026 8 Personen 3.790,- € 750,- € 28.05.2026 Anfrage Buchung

Enthaltene Leistungen

  • Alle Transfers vor Ort mit Reisebus und öffentlichen Verkehrsmitteln
  • 10 Übernachtungen in Standard Hotels, 3 Übernachtungen in einem Onsen (japan. Zimmer)
  • 13 Frühstück, 4 Abendessen
  • Besichtigungen inkl. Eintritte
  • Stadtführungen Otaru, Abashiri, Sapporo
  • Kompetente, deutsch/japanisch sprechende Reiseleitung

Zuschläge

  • Kerosinzuschläge bis drei Monate vor Abreise
  • Rail & Fly gegen Aufschlag

Nicht enthaltene Leistungen

  • Nicht aufgeführte Mahlzeiten, Getränke
  • Eintritte und Transporte in der Freizeit/ an freien Tagen
  • fakultativer Ausflug Nikko (85 Euro)

Hinweise

Die Hotels können sich noch ändern

Informationen als PDF Datei

Japan Railpass

Der JR Railpass ist die wohl billigste Möglichkeit, das Land zu erkunden, wenn man weiß, dass man mindestens eine Woche mit Kurzzeit-Touristenvisum in Japan ist und längere Strecken zurücklegen möchte. Einzelfahrten in Japan sind – besonders durch die hohen Zuschläge, z.B. für den Shinkansen, aber selbst für regionale Express-Züge - recht teuer, so dass es sich lohnt, vorher ein bisschen zu rechnen.

http://www.jorudan.co.jp/english/norikae/

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