Landesinformationen Japan

Man muss das Rad nicht neu erfinden

Es gibt hervorragende, umfassende landeskundliche Informationen im Internet, weshalb ich hier die Informationen aus der Wikipedia benutze, bei denen durch weiterführende Links auch ein Vertiefen der einzelnen Informationen möglich ist. Zum Essen, zum Thema „Bevor Du in ein Land gehst, frage was dort verboten ist“ sowie zum Thema Sicherheit habe ich mir erlaubt eigene Kommentare zu schreiben.

Zeitverschiebung und Klima

Zeitverschiebung

MEZ + 8 Stunden, während der europäischen Sommerzeit MEZ + 7 Stunden

Klima

Als beste Reisezeiten für Japan gelten im Allgemein Frühjahr und Herbst (März bis Ende Mai, Oktober bis Dezember), da dann Temperatur und Luftfeuchtigkeit besonders angenehm sind.

Aufgrund der Nord-Süd-Ausdehnung des Landes ist das Klima in Japan sehr unterschiedlich ausgeprägt, die Inselkette erstreckt sich von der kalt-gemäßigten Klimazone in Hokkaido, mit kalten und schneereichen Wintern, bis in die Subtropen in Okinawa. Dazu kommt der Einfluss von Winden - im Winter vom asiatischen Kontinent zum Meer, und im Sommer vom Meer zum Kontinent. Im späten Juni und frühen Juli fällt im Süden ein Großteil des Jahresniederschlages als monsunartige Regenfront. Außerdem ist im Sommer und im Herbst Taifun-Saison mit durchschnittlich über zwanzig Wirbelstürmen jährlich.

Japan kann wegen seiner breit gefächerten geographischen Verhältnisse in sechs Hauptklimaregionen eingeteilt werden:

  • Hokkaido: nicht sonderlich starke Niederschläge, aber während der langen kalten Winter größere Schneeverwehungen
  • Japanisches Meer: Der Nordwestwind im Winter bringt starken Schneefall. Im Sommer ist diese Region kühler als die pazifische Region, jedoch gibt es hier öfter Föhn.
  • Zentrales Hochland (Chuo-kochi): starke Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter sowie Tag und Nacht, geringe Niederschläge
  • Seto-Inlandsee: Die Berge der Region Chugoku und Shikoku halten den Wind auf und führen zu einem ganzjährig milden Klima.
  • Pazifikregion : kalte Winter mit geringem Schneefall und heiße trockene Sommer
  • Nansei-shoto (Ryukyu-Inseln): Subtropisches Klima mit warmen Wintern und heißen Sommern. Starke Niederschläge vor allem während der Regenzeit, regelmäßig auftretende Taifune.
Klimadiagramm Wakkanai/Japan
Klimadiagramm Tokio/Japan
Klimadiagramm Kagoshima/Japan

Flora & Fauna

Der Japanische Archipel erstreckt sich in einem langen Bogen von Norden (45. Breitengrad, Hokkaido) nach Süden (20. Breitengrad, Okinotorishima). Im Inland finden sich eine Reihe Gebirgsketten, die die Baumgrenze überschreiten, außerdem gehört zu Japan eine größere Zone im Ostpazifik. Verglichen mit der Enge des Lebensraums, findet sich in Japan eine Vielzahl von Arten. Durch die Position als vorgelagerte Inselgruppe hat sich eine zwar mit „Kontinentalasien“ verwandte, aber eigenständige Flora und Fauna entwickelt. Besonders erwähnt seien hier die Ogasawara-Inseln (auch: Bonin-Inseln), 1000 km südöstlich von Tokyo, die wegen ihrer endemischen Spezies oft mit den Galapagos-Inseln verglichen werden.

liegt am Schnittpunkt von drei Ökoregionen. Die Hauptinseln und die nahegelegenen Nachbarinseln sind Teil der Paläarktischen Ökozone. Die Ryukyu-Inseln sind Teil der Indomalaischen Region, während die Ogasawara-Inseln zu Ozeanien gerechnet werden.

Säugetiere

Bild Shiba Inu

An Großsäugetieren gibt es unter anderem den Braunbär auf Hokkaido, auf Honshu den asiatischen Schwarzbären, Sikahirsche und den japanischen Serau (eine Ziegenantilope). Unter den einheimischen Arten findet sich auch der Japanmakak, der auf der Shimokita-Halbinsel in der Präfektur Aomori heimisch ist und damit die nördlichste Affenpopulation der Welt bildet.

Die starke Verstädterung an den Küsten und in den japanischen Ebenen hat dazu geführt, dass einige Säugetierarten ausgestorben sind, so der japanische Wolf (Canis lupus hodophylax), der japanische Seelöwe (Zalophus californianus japonicus), der Seeotter und der Fischotter. Hunde und Katzen gibt es in Japan in einer breiten Auswahl an Rassen. Als typisch japanische Hunderasse wird der Shiba Inu angesehen.

Vögel

In Japan sind über 500 verschiedene Vogelarten gesichtet worden. Da die Inselgruppe in jeder Richtung von Meer umgeben ist, sind eine Vielzahl davon Wasservögel. Von Nord nach Süd ist Japan eine wichtige Zwischenstation für Zugvögel. In Sibirien brütende Vögel finden hier ihr Winterquartier, während die in Japan brütenden Vögel im Winter in Richtung Südostasien ziehen. Auf diese Art findet eine Vielzahl von Vogelarten ihren Weg nach Japan. In den Städten finden sich Krähen (besonders die Aaskrähe), Spatzen, Tauben und Rauchschwalben. Nationalvogel ist der Buntfasan. Der Nipponibis ist ausgestorben. Allerdings wurden einige Exemplare des Nipponibis vom chinesischen Festland eingeführt.

Fische

Die japanischen Küstengewässer sind von kalten und warmen Meeresströmungen durchzogen, die an ihren Berührungslinien gute Wachstumsbedingungen für Plankton bieten. Das Land liegt an einer Belastungskante der Kontinentalplatten, durch deren Verschiebungen sich eine zerklüftete Küstenlinie gebildet hat. Dadurch bietet sich ein guter Lebensraum für eine Vielzahl von Fischarten, und die Küste von Sanrikuoki (in der Präfektur Iwate) bis hoch zu den Kurilen ist einer der drei reichsten Fischgründe in der Welt. Auch in den Flüssen gibt es eine reichhaltige Zahl von Fischarten, auch begünstigt durch das regenreiche Klima. In den Brackwassergebieten der Flussmündungen gibt es eine Vielzahl von Muscheln. Problematisch ist die Wasserverschmutzung und die Betonierung der Flussbetten, die zu einem Aussterben zahlreicher Arten geführt hat. In den Siebzigern gab es eine starke Umweltbewegung, die erste Erfolge dagegen verbuchen konnte. Die Vielfalt der japanischen Fischwelt lässt sich auch als Tourist erleben, denn Tauchen ist in Japan ein beliebter Freizeitsport und in vielen Städten gibt es große Aquarien.

Flora

Japan ist zu rund 75 % von schwer zugänglichen Bergwäldern bedeckt. Eine Vielzahl der einheimischen Arten ist auf diese Umgebung spezialisiert.

Kulturpflanzen

Wichtigste Kulturpflanze in Japan ist der aus Korea eingeführte Reis, genau genommen Oryza sativa japonica (Kurzkornreis). Das Stroh wird für die Herstellung von Tatami verwendet. Historisches Arme-Leute-Essen ist allerdings die Hirse, da der Reis als Steuer entrichtet werden musste. Ebenfalls angebaut werden verschiedene Bohnensorten, unter anderem die Adzukibohne, und eine Reihe von Gemüsen, darunter Ingwer, Rettich und Spinat. Heimisch sind außerdem verschiedene Zitrusfrüchte wie die Natsumikan, darüber hinaus wurde eine Reihe von Obst- und Gemüsesorten eingeführt. Zur traditionellen Küche gehören außerdem Seetang (u. a. Nori) und Meeresalgen (Wakame). Traditionelle japanische Häuser werden unter anderem aus dem Holz der Sicheltanne gebaut. Von nationaler Bedeutung sind auch die Teepflanze und verschiedene Binsenarten zur Herstellung der Tatami-Matten (Flatterbinse und Dochtbinse).

Sprache & Schrift

Hauptartikel: Japanische Sprache und Japanische Schrift

Die Landessprache ist Japanisch und wird von nahezu der gesamten Bevölkerung gesprochen, auch von den meisten Minderheiten. Es existieren zahlreiche regionale Dialekte. In der Schule wird als Fremdsprache am häufigsten Englisch gelehrt, es wird jedoch häufig kritisiert, dass sich der japanische Englischunterricht zu sehr auf das Bestehen des TOEIC-Tests konzentriert und nur unzureichende Kommunikationsfähigkeiten vermittelt. Die zweithäufigste Fremdsprache ist Chinesisch, Deutsch liegt auf dem dritten Platz.

Die japanische Sprache verwendet neben den chinesischen Schriftzeichen (Kanji) auch zwei eigene Silbenschriftsysteme (Hiragana und Katakana), die von chinesischen Schriftzeichen abgeleitet sind. Straßen, Bahnhöfe und Ähnliches sind meist in Kanji und in lateinischer Umschrift (Romaji) beschildert.

Minderheitensprachen autochthoner Völker in Japan sind das nicht mit dem Japanischen verwandte Ainu im Nordteil der Insel Hokkaido und die mit dem Japanischen verwandten, aber eine eigenständige Gruppe bildenden Ryukyu-Sprachen auf den gleichnamigen Inseln.

Gesellschaft

Hauptartikel: Gesellschaft Japans, Demographie Japans und Japaner

Die letzte Volkszählung aus dem Jahr 2004 weist eine Gesamtbevölkerung Japans von rund 127 Mio. Menschen aus.

Die japanische Gesellschaft ist ethnisch und linguistisch weitgehend homogen. Trotzdem lassen sich in Japan unterschiedliche Bevölkerungsgruppen ausmachen, in erster Linie nach Generation , Geschlecht, Bildungsstand und direkt damit zusammenhängend Erwerbssituation und Einkommen sowie nach Stadt und Land.

Aktuelle Probleme der japanischen Gesellschaft sind ein Rückgang der Geburtenrate, Überalterung und Jugendarbeitslosigkeit .

Minderheiten

  • Die zahlenmäßig größte Minderheit Japans sind die etwa 650.000 koreanischstämmigen Japaner, die seit Generationen in Japan leben, aber größtenteils nicht die japanische Staatsangehörigkeit besitzen. Die Annahme der japanischen Staatsbürgerschaft würde unter anderem auch das Annehmen eines japanischen Familiennamens voraussetzen, was einen Verlust der koreanischen Identität und Assimilation bedeuten würde und daher von einigen Koreanern abgelehnt wird.
  • Die indigene Minderheit der Ainu auf der nördlichen Insel Hokkaido stellt heute nur noch einige zehntausend Mitglieder.
  • Die Buraku (auch: Burakumin) sind ethnische Japaner, deren Vorfahren nach shintoistischer und buddhistischer Auffassung unreine Berufe ausübten, daher sind sie noch heute sozial ausgegrenzt.
  • Eine weitere Minderheit sind japanischstämmige Südamerikaner, meist Brasilianer, die wieder in das Land ihrer Vorfahren eingewandert sind.
  • Ebenfalls in Japan leben zahlreiche Gastarbeiter aus arabischen Ländern, Indien und Südostasien.

Religion

Hauptartikel: Religion in Japan

In Japan haben immer mehrere religiöse Glaubensformen nebeneinander bestanden. Die wichtigsten sind der Shinto, der sich von der japanischen Urreligion herleitet, und der Buddhismus, der Japan im 5. oder 6. Jh. erreichte. Der japanische Buddhismus ist in viele verschiedene Sekten (Schulen, Richtungen) gegliedert, die aber fast alle dem Mahayana-Buddhismus angehören. Zu den bekanntesten buddhistischen Richtungen in Japan zählen der Zen-Buddhismus, der Amida-Buddhismus und der Nichiren-Buddhismus. In der Religion Japans gibt es darüber hinaus chinesische Einflüsse durch Taoismus und Konfuzianismus, die von Shinto und Buddhismus aufgenommen und integriert wurden.

Heute gehören die meisten Japaner (über 80%) beiden Hauptreligionen an, daher kann man die religiöse Grundeinstellung in Japan als synkretisch bezeichnen.

Das Christentum spielte in der Geschichte Japans vor allem im 16. und 17. Jh. eine gewisse Rolle, nimmt aber heute eine Randstellung ein.

Ein wichtiges Element stellen dagegen die sog. Neuen Religionen dar, die sich seit Mitte des 19. Jhs. immer stärker ausbreiten und oft eine eigenwillige Mischung aus Shinto, Buddhismus und anderen Weltreligionen propagieren. Seit dem Zweiten Weltkrieg herrscht gegenüber diesen Richtungen eine besonders große religiöse Toleranz, sodass gegenwärtig rund 300 solcher Glaubensgemeinschaften der sog. Neuen Religionen amtlich gelistet sind.

Kultur

Hauptartikel: Kultur Japans

In der modernen Japanischen Kultur gehen viele Elemente auf die ganz eigene Tradition des Landes zurück, wodurch Japan im Kreis der Industrienationen seinen individuellen Charakter bewahrt hat.

In der Archäologie sind die ersten Zeugnisse der kulturellen Frühgeschichte Keramiken der Jomon - und Yayoi -Periode. Ab dem 4. Jahrhundert kamen dann viele Elemente der chinesischen Kultur nach Japan, zuerst Landwirtschaftstechniken wie der Reisanbau und Handwerkstechniken wie Bronzeschmiedekunst und der Bau von Hügelgräbern, dann ab dem 7. Jh. auch die Schriftkultur und die Fünf Klassiker, der Konfuzianismus und der Buddhismus .

In der Heian-Zeit kam es zu einer ersten Blüte, als der Hofadel aus dem chinesischen Erbe eine eigenständige Japanische Dichtkunst und Literatur entwickelt.

In den darauf folgenden Epochen wurde das Land immer wieder von Bürgerkriegen verwüstet, wodurch der Schwertadel, die Bushi, (später als Samurai bezeichnet), zur wichtigsten Schicht aufstieg. Neben der Kriegskunst und der Schwertschmiedekunst bildete sich auch eine neue Form des Buddhismus, der Zen heraus, der den Kriegern zusprach.

Erst in der Edo-Zeit im 17. Jh., unter den Tokugawa kam das Land wieder zur Ruhe. Die Samurai wurden zu einer Beamtenschicht, die ihre Kriegertugenden in den Kampfkünsten (bujutsu) bewahrte. Der Einfluss des Zen spiegelte sich nun auch in Dichtkunst, Gartenkunst und Musik wieder. Durch Frieden und wirtschaftlichen Aufschwung kam in dieser Zeit auch die vierte Schicht, die Händler, zu Reichtum. Da ihnen der soziale Aufstieg verwehrt war, suchten die Händler in der Kunst einen Weg, die Samurai zu übertrumpfen. Sie förderten Teehäuser, in denen die Geishas die Teezeremonie, Blumensteckkunst, Musik und Tanz praktizierten. Sie förderten auch das Kabuki -Theater. In den Städten bildeten sich besondere Vergnügungsbezirke, besonders in Edo, wo die Daimyo das halbe Jahr unter der direkten Kontrolle des Shogun verbringen mussten.

Eine dritte Blütezeit der Kultur erlebt Japan jetzt in der Nachkriegszeit, in der Japan eine lebhafte Popkultur hervorgebracht hat, die westliche Einflüsse und japanische Tradition verbindet. Anime und Manga, Japanische Filme und Popmusik sind auch in Übersee beliebt.

Wirtschaft

Hauptartikel: Wirtschaft Japans

Japan ist eine gelenkte Volkswirtschaft, die in den letzten Jahren zunehmend dereguliert und privatisiert wurde.

Der Export im Jahr 2005 betrug 550,5 Milliarden Dollar. Damit liegt Japan auf Platz 4 der exportstärksten Länder hinter Deutschland auf Platz 1 und den Vereinigten Staaten auf Platz 2 und der Volksrepublik China aus Platz 3.

Eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Industrie, eine traditionell ausgeprägte Arbeitsdisziplin, die Beherrschung von Hightech, ein großes Augenmerk des Staates auf Ausbildung und eine Steigerung der Produktivität durch Automatisierung, haben Japan geholfen binnen kurzer Zeit hinter den USA und der EU die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt zu werden. Spektakulär: über drei Jahrzehnte hinweg hatte Japan nur Wirtschaftswachstum zu verzeichnen: ein Durchschnitt von 10 % in den 1960ern , durchschnittlich 5 % in den 1970ern , und 4 % Wirtschaftswachstum in den 1980ern . Erst in den 1990ern wurde das Wirtschaftswachstum durch die Spätfolgen von Fehlinvestitionen während der späten 1980er stark gebremst. Staatliche Versuche zur Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums hatten keinen Erfolg und wurden später während der Jahre 2000 und 2001 durch eine Verlangsamung der amerikanischen und asiatischen Märkte gehemmt.

Das Regierungskabinett um Junichiro Koizumi hat Gesetze zur globalen Privatisierung erlassen (teilweise vergeblich) und mit der Erlassung von Gesetzen zur Kontrolle von ausländischen Investoren versucht, die noch schwächelnde japanische Wirtschaft anzuregen. Obwohl bereits einige dieser Gesetze erlassen wurden hat die Wirtschaft noch nicht reagiert.

Ein derzeit großes Problem Japans ist die Arbeitslosigkeit. Experten der japanischen Wirtschaft geben sie mit vier Millionen an, während die Dunkelziffer bei rund 10 Millionen Arbeitslosen liegen soll. Grund der latenten Arbeitslosigkeit sind der Unkündbarkeitsstatus vieler nicht mehr benötigter Angestellter sowie der für eine freie Marktwirtschaft sehr starke Eingriff des Staates in die Wirtschaft, der unter anderem ABM -Stellen beinhaltet. Seit 2004 befindet sich die Wirtschaft allerdings wieder in einem leichten Aufschwung.

Essen und Trinken

Das Schöne an der japanischen Küche ist, dass sie so vielseitig ist! Die meisten meiner bisherigen Kunden waren davon sehr beeindruckt - und zum Teil auch erleichtert, weil sie nicht nur, wie befürchtet, rohen Fisch essen mussten! Nicht ganz leicht ist das Reisen für Vegetarier, bzw. noch schwieriger für Veganer (auch wenn ich beide schon in Japan als Kunden dabei hatte), da fast alle „normalen“ Gerichte in Japan entweder in irgendeiner Form Fisch oder Fleisch (und wenn nur als Brühe oder z.B. in getrockneter/geraspelter Form) beinhalten. In „normalen“ Restaurant ist es manchmal sehr schwer, „Extrawünsche“ erfüllt zu bekommen. Es gibt auch nur relativ wenige vegetraische/veganische Restaurants Trotzdem haben auch schon Vegetarier/Veganer an Japanreisen mit viel Spaß und ausgesprochen leckeren kulinarischen Erfahrungen teilgenommen. Und keine Angst vor Stäbchen! Man lernt den Gebrauch schnell – der Hunger ist der beste Lehrmeister!

Eine wirklich schön gemachte, sehr informative und verführerische Seite zu japanischem Essen ist die Seite von „Tabibito“, der ich nichts weiter hinzuzufügen habe, außer: man sollte alles mal in Japan probieren!

Sicherheit

„Bevor du in ein Land gehst, frage was dort verboten ist“ (japanisches Sprichwort)

Auf Japan bezogen könnte man darauf erst einmal antworten: eigentlich das Gleiche wie in Deutschland auch, wenn man als ausländischer Gast in einem Gastland nicht unangenehm auffallen möchte! Häufig wird in Japan den ausländischen Gästen eine gewisse „Narrenfreiheit“ eingeräumt (nach dem Motto: „woher sollten sie wissen, wie man sich richtig verhält – und sie sind ja auch bald wieder weg“), die – leider! – von einigen Touristen und dort lebenden Ausländern schamlos ausgenutzt wird. Man wird von den JapanerInnen überwiegend freundlich und höflich behandelt – und sollte es, ungeachtet eventueller japanischer Verhaltensregeln, schlicht genauso tun. Zu „explodieren“, wenn mal etwas länger dauert - häufig wegen beiderseitiger (!) Sprachschwierigkeiten -, wird keinen guten Eindruck hinterlassen.

Einige wenige Alltagsregeln lernt man problemlos und schnell im Land selbst: dass man die Schuhe auszieht, wenn man ein Haus/ Tempel betritt; dass man sich nicht laut die Nase schneutzt, dazu kein Stofftaschentuch verwendet und dass man sich – statt die Hand zu geben – voreinander bei der Begrüßung verbeugt. Andere Regeln gelten genauso wie bei uns: z.B. dass man fragen sollte, bevor man jemanden direkt fotografiert. Aber selbst wenn man mal in ein „Fettnäpfchen“ getreten ist – „shitsurei shimasu“ heißt auf Japanisch „Endschuldigung“ und wird als solche akzeptiert, wenn sie so gemeint ist. Ansonsten führen „Fehltritte“ auch häufig zu allseitigem Gelächter – und sind somit schon vergessen! Ferner haben Sie ja einen japanerfahrenen Reiseleiter dabei, der Sie informiert und vor „Fehltritten“ bewahren wird!

Sicherheit

Eine der vielen angenehmen Erfahrungen in Japan - neben z.B. Sauberkeit, auch in den vielen öffentlichen Toiletten, sowie der Pünktlichkeit der öffentlichen Verkehrsmittel – wird das Gefühl von Sicherheit beim Reisen sein. Dies gilt sowohl, was Diebstähle betrifft, als auch die persönliche Sicherheit. Es ist äußerst selten, dass Ausländer bestohlen werden. Und selbst wenn man mal etwas hat liegen lassen (ob in der Bahn, im Hotel oder sonst wo), ist die Chance, es zurück zu erhalten, ungleich höher als in Deutschland. Noch angenehmer ist die Erfahrung, dass man auch als Frau problemlos alleine in fast allen Stadtteilen abends herumlaufen kann und in der Regel nicht belästigt wird. Allerdings können betrunkene japanische Männer in Kneipen schon aufdringlich werden...

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