Japan
Railpass
Der JR Railpass ist die wohl billigste Möglichkeit, das
Land zu erkunden, wenn man weiß, dass man mindestens eine
Woche mit Kurzzeit-Touristenvisum in Japan ist und längere
Strecken zurücklegen möchte. Einzelfahrten in Japan
sind – besonders durch die hohen Zuschläge, z.B. für
den Shinkansen, aber selbst für regionale Express-Züge
- recht teuer, so dass es sich lohnt, vorher ein bisschen zu
rechnen. So kostet der einwöchige Railpass 28.300 Yen, eine
einfache Fahrt mit dem Nozomi-Shinkansen von Tokyo nach Hiroshima
aber schon 18.710 Yen. Weitere Anhaltswerte, was Einzelstrecken
kosten können, und Verbindungen kann man unter
http://www.jorudan.co.jp/english/norikae/
herausfinden. Die Seite zeigt Zugverbindungen und Preise, allerdings
nur für die Haupt-strecken und die schnellste, aber teuerste
Variante, aber man kann trotzdem auf der Seite eine Vorstellungen über
Distanzen, Dauer und Preise erhalten kann *.
Alle benötigten Informationen zu den Kaufvoraussetzungen,
Gültigkeit, Dauer und Preisen sowie weitere nützliche
Informationen zum JR Railpass finden Sie unter
http://www.japanrailpass.net/de/de001.html
Sie können den Railpass selbstverständlich über
Hotei Japan Reisen bestellen, ganz unab-hängig davon, ob
Sie bei uns eine Tour buchen, oder über eine der angegebenen
Agenturen in der Verkaufsliste der japanrailpass-Seite – aber
Sie müssen ihn auf jeden Fall vor Ihrer Abreise in Deutschland
bestellen, man kann ihn nicht in Japan kaufen!
* Für die erwähnte Strecke Tokyo – Hiroshima
zeigt die Seite z. B. auch nur die teuerste Verbindung (Nozomi)
an, aber es gibt drei Shinkansen-Klassen:
- Nozomi, der schnellste und teuerste, Sitzplatzreservierung obligatorisch**
- Hikari – entspricht immer noch mindestens unserem ICE,
wird aber immer mehr zusammengestrichen, damit die Kunden
den Nozomi nehmen müssen
- Kodama, der älteste noch fahrende Shinkansen, hält
relativ häufig, entspräche in etwa einem IC.
** Noch ein wichtiger Hinweis: beim
JR-Railpass ist der Nozomi-Shinkansen aus-genommen, man kann
nur den Hikari bzw. Kodama benutzen! Das
ist aber nicht weiter schlimm, da der Hikari wirklich fast genauso
schnell fährt und nur eventuell einen Stopp mehr einlegt...
Will man wirklich „aufs Land“, muß man sich
in Japan informieren, da es viele privatisierte Strecken gibt,
die bei Jorudan nicht angezeigt werden (und die man z.T. auch
nicht mit dem JR-Railpass benutzen kann)
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